KARLBARTOS.COM

 
HOME NEWS LIVE MUSIC PRESS CENTER BIOGRAPHY GUESTBOOK SHOP CONTACT IMPRINT
Notebook
SHOP

NEWS
KARL BARTOS SAGT DANKESCHÖN !
2017-11-17


Vor ein paar Tagen hatte ich meine letzte Buchvorstellung für dieses Jahr. In Düsseldorf. Meiner Heimatstadt. Und der Stadt, in der meine musikalische Laufbahn begann.

In meiner Autobiografie ist viel enthalten, was ich nicht hineingeschrieben habe, und so fiel es mir gar nicht so leicht, daraus vorzulesen und darüber zu sprechen. Denn die Zuhörerinnen und Zuhörer kommen doch sehr nahe ran an das Selber-Erlebte, an meine innersten Gedanken und Gefühle. Aber das Publikum in Berlin, Hamburg, Essen und nicht zuletzt in Düsseldorf hat es mir leicht gemacht, mich getragen. Noch immer bin ich ganz berührt davon. Diese wunderbaren Abende waren eine völlig neue Erfahrung für mich.

Dafür möchte ich mich bedanken: Bei Euch, die Ihr dabei wart und zugehört habt, bei den Moderatoren Anja Caspary, Klaus Fiehe und Philipp Holstein, die den Gesprächen eine Form gaben und mich mit ihren klugen Fragen herausgefordert haben. Bei meinem Verlag, bei Rüdiger Ladwig/Trocadero und Kathrin Wagmüller, die nicht müde würden, mein Buch zu unterstützen.

Pic: ©Patrick Beerhorst

0 comments

read more   comment 
 
BERLIN + DÜSSELDORF: LESUNGEN IM NOVEMBER
2017-11-02


Im Oktober feierte das neue Literaturfestival litRuhr Premiere und Karl Bartos war dabei. In der Zeche Zollverein in Essen las er aus seiner Autobiografie Der Klang der Maschine, 1live-Moderator Klaus Fiehe moderierte das launige Gespräch und überzog locker auf gut zwei Stunden. Das Publikum hatte nichts dagegen ...
Im November geht es nun weiter.

Foto: ©Patrick Beerhorst

Das sagt die Presse zu Der Klang der Maschine - eine kleine Auswahl:

Frankfurter Allgemeine Zeitung / 20. September 2017 – Florian Kölsch

[...] im Jahr 2009 fühlte sich Bartos bewogen, die "Deutung" seiner Vergangenheit nicht allein seinen "früheren Kollegen zu überlassen" und die Entstehungsgeschichte der Musik von Kraftwerk aus seiner Perspektive zu erzählen. Dies macht er mit subtilem Humor und lakonischem Duktus - und mit erzählerischer Genauigkeit."
[...] Through the publication of the restored catalog of all Kraftwerk albums in 2009, Bartos felt that he would not leave the "interpretation" of his past to his "former colleagues" and tell the act of creation of Kraftwerk’s music from his perspective. This he does with subtle humor and laconic style – and with narrative accuracy.

INFO-NETZ-MUSIK / 20. September 2017 – Manfred Miersch

[...] Der Klang der Maschine ist sehr viel mehr als nur ein Buch über die Zeit, als Karl Bartos zum klassischen Line-Up der Techno-Pop-Pioniere gehörte, es erzählt vom erstaunlichen Werdegang eines Menschen, dessen „Lebensform“ es immer war und ist, „Musiker zu sein“. Die Autobiografie liest sich dabei oft so spannend wie ein Krimi, zu dem die Geschichte der Elektronischen Musik eine Art mitschwingenden Soundtrack bildet. [...]
[...] However: The Sound of the Machine is much more than just a book about the time, when Karl Bartos was part of the “classic line-up” of techno-pop pioneers. [...] This autobiography is often as exciting as a crime thriller, to which the history of electronic music forms a kind of resonating soundtrack. [...]

[...] Fazit: Karl Bartos´ Autobiografie Der Klang der Maschine ist eines der lesenswertesten Bücher zur Gestaltwerdung von Ideen zu Musik und Sound und zur Konzeption einer genreüberschreitenden „Roboterband“ im Kontext jüngerer Popmusikgeschichte überhaupt.
Absolut „korrekt“!
[...] Conclusion: Karl Bartos' Autobiografie The Sound of the Machine is one of the most readable books on the shaping of ideas for music and sound and the conception of a genre-crossing "robot band" in the context of recent pop music history. Absolut korrekt"!

Weitere Buchvorstellungen:
12.11. im Gespräch mit Anja Caspary (radioeins/RBB) im Columbia Theater / Berlin
COLUMBIA THEATER

13.11. im Gespräch mit Philipp Holstein (Rheinische Post) im zakk / Düsseldorf
ZAKK

0 comments

read more   comment 
 
DER KLANG DER MASCHINE - EINE KLANGBIOGRAFIE
2017-08-24

Was hat Sie bewogen, das Buch zu schreiben und warum jetzt?
Für mich gehört mein Leben und Musik untrennbar zusammen. Musiker zu sein ist kein Beruf sondern eine Lebensform. Und eigentlich wollte ich schon lange ein Buch über mein Leben im Klang der Musik schreiben, nicht nur als Kraftwerker. Aber wie es immer so ist: Ich hatte einfach anderes im Kopf. Jetzt aber, nach diesen vielen Jahren, hatte ich den Eindruck, vieles sei in Vergessenheit geraten oder einfach auch nicht bekannt, was in dieser so produktiven Phase dieser Musikgruppe passiert ist. Zum Beispiel wurde noch nie über die Schöpfung unserer Musik ausführlich und nachvollziehbar gesprochen. Aber zu meiner Klangbiografie gehört ja nicht nur die Musik von Kraftwerk. Welche Musik hat mich in meinem Leben begleitet, geleitet oder mich inspiriert? Auch das ist Thema meines Buches.

Ist die Arbeit als Buchautor in irgendeiner Weise vergleichbar mit der als Komponist?
Nein, überhaupt nicht. Musik ist abstrakt und Worte drücken meistens etwas konkret aus. Aber ich habe tatsächlich die Mittel der musikalischen Formgestaltung angewendet, um einen Überblick über die Ereignisse und Zeitabläufe zu bekommen. Mir kam die Idee, mein Leben als die Zeitachse einer Partitur aufzufassen und mich dem Schreiben über die musikalische Form anzunähern. Dafür habe ich tatsächlich eine Timeline angefertigt, die ähnlich einer Musiksoftware verschiedene Spuren abbildete – nur enthielten die darauf dargestellten Regionen keine musikalischen Inhalte, sondern Wochen, Monate und Jahre meines Lebens. So war es mir möglich, die Ereignisse unabhängig vom Kalender polyphon verfolgen zu können.

Welchen Anspruch stellen Sie selbst an Ihr Buch? Was war Ihnen besonders wichtig?
Von der Musik habe ich viel über das Leben gelernt. Das Zusammenspiel, das Aufeinander-Hören, der Wechsel von der Hauptstimme zur Begleitung, die Entwicklung eines Themas, ein Teil eines Ganzen zu sein – das ist im Leben nicht anders als in der Musik. Vielleicht schaffe ich es, mit meinem Buch die Leser zu begeistern, überhaupt einmal über Musik nachzudenken. Vielleicht gelingt es mir auch, der Musik von Kraftwerk eine neue Perspektive zu geben. Ich denke, dass mein Buch viele, verschiedene Menschen ansprechen kann. Denn Musik ist doch ein bedeutsamer Teil unserer Kultur.

LIVE
12.01.2018 DE, Köln
Artheater | Buchvorstellung
www.bit.ly/2hy6bKM

07.02.2018 DE, Nürnberg
Künstlerhaus im KunstKulturQuartier | Buchvorstellung
www.bit.ly/2iWBWya

PRESS CENTER
Press center
COMMUNICATION 2016
NEWSLETTER
E-mail address